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Mittwoch, 22. Februar 2017

Raheem Kassam: Was ich letzte Woche in Schweden sah ist nicht normal - Trump hat recht




Als ich letztens an Malmös Hauptbahnhof ausstieg und auf dem Kopfsteinpflaster ratternd meinen Koffer hinter mir her zog dachte ich nur: "Es ist völlig unmöglich, dass es hier 'No-Go Zonen' gibt". Von Raheem Kassam für www.Breitbart.com, 21. Februar 2017



Die Innenstadt von Malmö ist lauschig, wenn auch ziemlich kalt im Februar. Ich bezog mein Hotelzimmer - kam auf dem Weg an einem "Burger King" und einem "Schawarma King" vorbei, wobei letzterer vor kurzem auf Malmös großem Platz da einzog, wo vorher das "Stortogets Gatukök" war - und machte mich auf an meinen Zielort: Rosengard.

In den letzten Jahren wurde viel geschrieben über Schwedens "No-Go Zonen". Wir haben die Brände der letzten Jahre dort mit einer Kombination aus Unglauben und Schock mitverfolgt. Als mir der Chef der Schwedendemokraten Jimmie Akesson - 2015 nur Tage nach dem Anschlag in Paris bei einem Gang durch das Brüssler Molenbeekviertel - sagte, "auch wir haben solche Orte in Schweden", war ich sehr skeptisch.

Ich dachte immer, Schweden sei eine Art Paradies. Ist es nicht der Ort, wo all die langbeinigen Blondinen und Abba und Ikea und Preiselbeeren herkommen?

Nun, wenn man sich die Innenstädte von Malmö oder Stockholm anschaut, dann ist das vielleicht so. Selbst die Musik im Aufzug hatte einen Hauch "Fernando".

Die für Touristen am Leben gehaltenen Stereotypen und Cliches enden aber, wenn man die Stadtzentren verlässt und sich auf in die Vororte macht.

Mein erster Halt war Rosengard, über das mein Kollege Oliver Lane das erste Mal im September 2015 berichtete.

Als wir abends durch die Wohnsiedlung fuhren wurde klar, welche Probleme diese Gegenden haben: Drogen, Vergewaltigung, Angriffe auf die Polizei und anderes, und es lässt sich zu einem Großteil auf den staatlichen "Multikulturalismus" zurückführen.

Schwedens liberale Migrationspolitik und das Fehlen jeglicher Grenzkontrollen über die letzten Jahrzehnte haben zu ghettoisierten Gegenden geführt, die der Staat mit einem grosszügigen Sozialhilfesystem und sozialistischer Bevormundung aufpäppelt.

Die Plakate an den Anzeigenwänden bewerben die linken Parteien und als wir an einem Bild mit einer Moschee vorbeikamen und vor einem Wohnblock im Herregarden Viertel anhielten, um ein paar Mädchen nach der Richtung zu fragen verabschiedeten sie sich mit: "Viel Glück dort!"

"Fantastisch," dachte ich mir nur.

Es war unter Null Grad und ein bissiger Wind wehte, weshalb nur wenige Menschen auf der Strasse waren. Ein paar bekoptuchte Frauen hasteten von einem Gebäude zum nächsten, manchmal mit Kindern im Schlepptau. Keiner wollte mit uns reden und nicht mal in unsere Richtung schauen.

"Vielleicht wissen sie nicht, was ich ihnen auf schwedisch sage," meinte mein Führer.

http://1nselpresse.blogspot.com/2017/02/buch-die-weltanschauung-des-steve-bannon.html

Und das könnte durchaus der Fall sein. Laut einigen Schätzungen soll die Bevölkerung in den Wohnsiedlungen von Herregarden aus 96 Prozent im Ausland geborenen Personen und Personen mit Migrationshintergrund bestehen.

Ein paar Männer schlurften aus einem Keller heraus und auch wie waren unwillig oder unfähig, um mit uns zu reden. Später meinte ein ehemaliger Polizist der Stadt zu mir, dass sie wahrscheinlich in einer "Kellermoschee" waren, wie er es bezeichnete - einen Ort im Untergeschoss, wo meist ohne Wissen der Behörden gebetet und gepredigt wird.

Mehr über Rosengard werde ich in meinem demnächst erscheinden Buch erzählen - ich will hier nicht alles verraten - fest steht aber, dass ich das alles nicht für "normal" halte und falls es sich dabei um das "neue Normal" handelt, dann sollte es rundweg abgelehnt werden, wie es Präsident Trump diese Woche klar und deutlich gemacht hat, sehr zum Verdruss der schwedischen zensurwütigen, linksliberalen Regierung.

Nicht anders sieht es in Stockholms Vororten Rinkeby und Husby aus, wo der Filmemacher Ami Horowitz vor kurzem beim Versuch zu filmen zusammengeschlagen wurde.

Nachdem ich im Zentrum von Husby das Taxi verliess dauerte es nur Minuten, bis ich von Drogendealern umringt war, die mit "Haschisch" und "Marihuana" aufdrängen wollten. Ein paar Sekunden später wurde ich Zeuge, wie zwei Vans voller schwedischer Polizisten offenbar die Verhaftung eines Mannes verhandeln, der sich in einem von stämmigen Männern bewachten Gebäude befand.

"Warum gibt es hier so viele Satellitenschüsseln?" fragte ich einen meiner Führer.

"Sie schauen kein schwedisches Fernsehen. Sie sprechen kein Schwedisch. Sie wollen das Fernsehen aus ihren Heimatländern in ihrer eigenen Sprache empfangen."

Da ist also die Realität des gut integrierten Paradieses, von dem CNN einem immer erzählt.

Ein Plakat ruft Frauen, die von ihren Partnern geschlagen oder missbraucht werden dazu auf, eine Telefonnummer anzurufen. Ein Mann lacht hysterisch mit sich selbst, als ich Fotos von seinem "Strassenmarktstand" mache, der aus ein paar über einer Mauer hängenden Kleidungsstücken und einem ersichtlich defekten, alten Computer besteht. Männer - und nur Männer - treffen sich in den Cafes auf dem zentralen Platz, immer ein wachsames Auge auf uns gerichtet, während sie mittem am Arbeitstag in Ruhe ihren Minztee trinken.

Nur wenige Tage vor meinem Besuch wurden in dem Gebiet Polizisten auf einer Routinestreife geschlagen, getreten und mit Glasflaschen angegriffen.

Vielleicht handelt es sich bei diesen Gebieten nicht wirklich um "No-Go Zonen" für jemanden wie mich, der sich auf seinen eigenen Kram und ein paar Gespräche mit Ladeninhabern beschränkt.

Für junge Frauen aber, für die Polizei und Rettungsdienste ist es lebensbedrohlich, wenn sie diese Gebiete betreten. Und das ist auch nicht nur in Schweden der Fall.

In meinem Buch wird es mehr zu lesen geben über meine Reisen. Allerdings ist es von Molenbeek bis Beziers, von Malmö bis Paris und Dewsbury überall das selbe - Europa wird durch die unkontrollierte Migration fundamental verändert. Und das ist der Grund, weshalb Präsident Trump recht hat, wenn er seinen Unglauben darüber äußert, was in Schweden vor sich geht.





Im Original: KASSAM: What I Saw in Sweden Last Week is Not ‘Normal’ And Trump is Right
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